Wird durchgeführt, um bedeutende Persönlichkeiten unter den Russlanddeutschen auszuzeichnen.
Der gesamtrussische Wettbewerb „Russlands herausragende Deutsche“ wird auf Initiative des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur (IVDK) durchgeführt, um bedeutende Persönlichkeiten unter den Russlanddeutschen auszuzeichnen, die in ihrer beruflichen und kreativen Tätigkeiten öffentlich anerkannte Erfolge erzielt haben.
grundlegende
Zusätzliche Nominierungen
Die Annahme der Anträge ist beendet:
Die Preisträger des Wettbewerbs werden mit Ehrenurkunden von Partnern und Sponsoren sowie mit personalisierten Messingplatten mit galvanischer Vergoldung ausgezeichnet. Das sind wahre Kunstwerke.
Die Auszeichnungen werden in der Werkstatt für dekorative und angewandte Kunst «LiK» in Zlatoust geschaffen, deren Mitbegründerin die verdiente Künstlerin der Russischen Föderation Nina Lochtatschjowa (Lützow) war. Die Werke der Werkstatt „LiK“ befinden sich in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau und Nikolai-Marinekathedrale in Kronstadt. Außerdem werden sie im Zentralmuseum des Großen Vaterländischen Krieges und in Sammlungen anderer Museen in Russland und im Ausland, sowie in Privatsammlungen aufbewahrt. Jede Platte ist ein Originalstück, für das es keine Analoga gibt.
Sie können sich selbst oder eine Person anmelden, die der Auszeichnung würdig ist. Alle Bewerbungen sind an spko@ivdk.ru zu schicken.
Bewerbungen können im Namen folgender Unternehmen eingereicht werden: Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen, Verlagsunternehmen, Massenmedien, Kultureinrichtungen, öffentliche Organisationen, Kunstvereine, Sportverbände u.a. Auch Initiativgruppen wie Personen, welche die Interessen des Nominierten vertreten und für die Richtigkeit der in der Bewerbung gemachten Angaben verantwortlich sind, können sich bewerben.
Nein, eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Jedoch gibt es einige Kriterien: Die berufliche Tätigkeit des Nominierten muss interregional oder föderal ausgerichtet und mit entsprechenden Auszeichnungen versehen sein. Außerdem muss der Nominierte ein Bürger der Russischen Föderation sein.
Als Referenzgeber gelten hochqualifizierte Spezialisten aus den professionellen Bereichen des Nominierten: Doktoren und Kandidaten der Wissenschaften, Mitglieder von Kunstvereinen, Leiter von Begegnungszentren und Institutionen der Selbstorganisation Russlanddeutscher u.a.
Die Preisträger des Wettbewerbs „Russlands herausragende Deutsche“ werden durch eine öffentliche Abstimmung ermittelt. Diese erhalten Ehrenurkunden und personalisierte Messingplatten, die in der Werkstatt der Verdienten Künstlerin der Russischen Föderation Nina Lochtatschjowa, hergestellt wurden.
Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent. Mitglied der Filmakademie „Nika“ und Ehrenbürger der Stadt Nowosibirsk (2023). Er ist Autor von mehr als 50 Dokumentarfilmen, von denen viele zu Klassikern des internationalen Dokumentarfilms geworden sind und auf renommierten internationalen Festivals ausgezeichnet wurden.
sowjetischer und russischer Maler, Grafiker und Pädagoge. Ordentliches Mitglied (Akademiemitglied) der Russischen Akademie der Künste (seit 2013) sowie Professor an der Ilja-Repin-Akademie der Künste in Sankt Petersburg. Er schuf monumentale Wandmalereien, Glasfenster und zahlreiche Serien der Staffeleimalerei, die heute als Klassiker der modernen Leningrader Schule des Realismus gelten. Seine Werke befinden sich unter anderem in den Sammlungen der Staatlichen Tretjakow-Galerie, des Staatlichen Russischen Museums sowie weiterer bedeutender Kunstmuseen Russlands und des Auslands.
Kandidatin der philosophischen Wissenschaften, gesellschaftliche Persönlichkeit und Verlegerin. Von 2009 bis 2021 war sie Erste Stellvertretende Vorsitzende der Internationalen Vereinigung der deutschen Kultur. Sie initiierte zahlreiche föderale Projekte zur ethnokulturellen Entwicklung, darunter die gesamtrussischen Wettbewerbe „Freunde der deutschen Sprache“ und „Russlands herausragende Deutsche“.
Meister des Sports Russlands im Alpinismus und Träger des Ehrentitels „Schneeleopard Russlands“. Siebenfacher russischer Meister, Sieger internationaler Wettkämpfe sowie mehrfacher Medaillengewinner der russischen Alpinismus-Meisterschaften.
Träger des Gouverneurspreises „P. A. Stolypin“ für seinen bedeutenden Beitrag zur sozioökonomischen Entwicklung der ländlichen Gebiete der Region Altai sowie des Ehrentitels „Verdienter Mitarbeiter der Landwirtschaft der Russischen Föderation“. Ehrenbürger des Rajons Tabuny in der Region Altai. Er gründete das Unternehmen OOO „Stepnoje“ und leitete es über mehr als 30 Jahre. Darüber hinaus war er Initiator der Bauernbewegung in der Kulunda-Steppe und erster Vorsitzender des Bauernverbandes des Rajons Tabuny.
herausragender sowjetischer Monumentalbildhauer, Klassiker des sozialistischen Realismus, Volkskünstler der UdSSR (1958) und Vizepräsident der Akademie der Künste der UdSSR. Er schuf den berühmten Zyklus von Bronzeskulpturen in der Moskauer Metrostation „Ploschtschad Rewoljuzii“ sowie bedeutende Denkmäler für Wladimir Lenin (darunter das Denkmal am Finnländischen Bahnhof in Sankt Petersburg), Taras Schewtschenko in Charkow und Wassili Tschapajew in Samara. Darüber hinaus war er viele Jahre Professor an führenden Kunsthochschulen des Landes.
Abgeordneter der Staatsduma der Russischen Föderation der ersten Legislaturperiode (1993–1995) und Vorsitzender des Ausschusses für die Organisation der Arbeit der Staatsduma. Er gehörte zu den wichtigsten Führungspersönlichkeiten der Bewegung der Russlanddeutschen. Von 1997 bis 2000 stand er an der Spitze der Föderalen National-Kulturellen Autonomie der Deutschen Russlands und leistete einen bedeutenden Beitrag zum Aufbau der ethnokulturellen Selbstverwaltung sowie zur Bewahrung der Identität der Russlanddeutschen.